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Rom nach Madrid mit dem Zug

Zwischen Rom und Madrid gibt es keinen Direktzug. Die 1.360 km lange Überlandroute kombiniert Hochgeschwindigkeitszüge in Italien, Frankreich und Spanien mit mindestens 2 Umstiegen.

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Zugtickets

Planen Sie die Zugreise von Rom nach Madrid? Zwischen diesen beiden Hauptstädten gibt es keinen Direktzug. Mit der richtigen Kombination aus Hochgeschwindigkeitszügen in Italien, Frankreich und Spanien lässt sich diese große europäische Bahnreise trotzdem gut planen – mit viel Landschaft unterwegs.

Rom nach Madrid: Kurzüberblick zu Reisezeit, Strecke und Preis

Zwischen Rom und Madrid fährt kein Direktzug. Die Überlandstrecke umfasst ungefähr 1.360 km. Sie brauchen mindestens 2-3 Umstiege, meist über Norditalien, Südfrankreich und weiter nach Spanien. Realistische Verbindungen dauern je nach Route, Anschlüssen und möglichem Zwischenstopp meist 18-28 Stunden.

Die Ticketpreise hängen stark vom Buchungszeitpunkt und von der Reiseklasse ab. Früh gebuchte Kombinationen können etwa 150-180 EUR kosten, typische mittlere Buchungen liegen eher bei 200-260 EUR. Zu Spitzenzeiten, kurzfristig oder in der 1. Klasse können die Fahrpreise auf 300 EUR oder mehr steigen.

Der schnelle Überblick:

  • Reisezeit: 18-28 Stunden; schnelle reine Bahnverbindungen etwa 18 Stunden, entspannte Varianten mit Zwischenstopp 24-30 Stunden
  • Typische Umstiege: 3, gelegentlich 2 oder 4
  • Preisrahmen: 150-180 EUR günstig im Voraus, 200-260 EUR typisch, 300 EUR+ bei Spitzenzeiten oder flexiblen Tickets
  • Tägliche Kombinationen: etwa 3-9 brauchbare Optionen je nach Reisedatum

Warum statt eines Flugs den Zug nehmen? Direktflüge Rom-Madrid dauern etwa 2 Std. 30 Min. bis 3 Std. und kosten früh gebucht oft 40-70 EUR. Züge bieten dafür Ankunft im Stadtzentrum, mehr Beinfreiheit, keine Sicherheitskontrollen wie am Flughafen und deutlich geringere Emissionen. Wenn Sie entspannt reisen und Alpen- sowie Pyrenäenlandschaften sehen möchten, ist die Bahn die reizvollere Wahl. Die folgenden Abschnitte erklären Routen, Buchung, Sitzplatzreservierungen, Rail Passes und die wichtigsten Bahnhöfe.

Streckenüberblick: So reisen Sie von Rom nach Madrid mit dem Zug

Die Bahnstrecke von Rom nach Madrid beträgt ungefähr 1.360 km. Da kein einzelner nationaler Betreiber die gesamte Route abdeckt, kombinieren Sie mehrere Bahngesellschaften: Trenitalia oder Italo in Italien, SNCF in Frankreich und Renfe, einschließlich günstiger Optionen wie Avlo, in Spanien.

Die meisten Reisepläne folgen einem dieser Muster:

  • Über Mailand und Barcelona: Frecciarossa-Züge von Rom nach Milano Centrale, weiter durch Frankreich über Lyon oder Marseille nach Barcelona Sants und schließlich mit AVE nach Madrid.
  • Über Turin und Lyon: Einige Routen führen nordwestlich über Torino Porta Susa nach Lyon Part-Dieu und dann weiter Richtung Spanien.
  • Küstenroute: Über Genua und Nizza entlang des Mittelmeers. Diese Variante dauert länger, bietet aber besonders schöne Ausblicke.
  • Kombination aus Zug und Bus: Wenn grenzüberschreitende Züge nur eingeschränkt fahren, kombinieren manche Reisende Tageszüge mit Nachtbussen zwischen Frankreich und Spanien.

Fahrpläne ändern sich saisonal. Im Sommer gibt es häufig mehr Hochgeschwindigkeitsverbindungen, im Winter können grenzüberschreitende Optionen seltener sein. Da die Buchungssysteme der Länder getrennt sind, kaufen Sie oft zwei oder drei Teilstrecken statt eines durchgehenden Tickets.

Sie können eine schnellere und teurere Route mit überwiegend Hochgeschwindigkeitszügen wählen oder eine langsamere Reise mit Regionalzügen und Intercités in Frankreich planen. Die erste Variante bringt Sie bei guten Anschlüssen in etwa 18-20 Stunden nach Madrid, die zweite kann 26-30 Stunden dauern, kostet aber oft weniger.

Typische Reiserouten: schnelle und bequeme Zugverbindungen Rom-Madrid

Die genauen Zeiten hängen vom Reisedatum ab. Die folgenden Muster helfen bei der Planung, sind aber keine garantierten Fahrpläne.

Schnellste Tagesverbindung

Die Reise beginnt früh an Roma Termini. Nehmen Sie gegen 06:00-07:00 einen Frecciarossa oder Italo, der mit bis zu 300 km/h fährt und Milano Centrale ungefähr gegen 10:00 erreicht. Planen Sie 45-60 Minuten Umsteigezeit ein. Danach geht es mit einem TGV Richtung Lyon Part-Dieu oder Marseille Saint-Charles, Ankunft etwa 15:00-16:00. Von dort führt ein weiterer Hochgeschwindigkeitszug nach Barcelona Sants. Der letzte Zug nach Madrid fährt in Barcelona meist gegen 21:00-22:00 ab und kommt nahe Mitternacht in Madrid Puerta de Atocha an.

Gesamt: ungefähr 18-20 Stunden mit drei Umstiegen, wenn die Anschlüsse gut passen.

Landschaftlich reizvolle, längere Route

Wenn Erlebnis wichtiger ist als Tempo, bietet sich die Route über Genua und Nizza an. Reisen Sie morgens von Rom entlang der ligurischen Küste, übernachten Sie in Nizza oder Marseille und fahren Sie am nächsten Tag über Montpellier und Perpignan weiter nach Spanien. Diese Variante umfasst 24-30 Stunden einschließlich Zwischenstopp, ist aber entspannter und zeigt viel Riviera-Landschaft.

Gute Städte für einen Zwischenstopp

Ein Zwischenstopp macht aus der langen Reise ein gut handhabbares Bahnabenteuer. Geeignete Städte sind:

  • Lyon: gute Gastronomie, einfacher Umstieg in Part-Dieu, sinnvolle Lage etwa in der Mitte der Reise
  • Marseille: lebendige Hafenstadt, Tor zur Provence und praktisch für die Weiterreise nach Spanien
  • Barcelona: kulturell starke Station, in der Sie vor der letzten Etappe nach Madrid Gaudís Bauwerke besuchen können

Preisbewusste Reisende kombinieren manchmal späte Fernbusse von FlixBus oder ALSA ab Mailand oder Lyon nach Barcelona mit Tageszügen auf den übrigen Strecken. Das spart Geld, ist aber weniger komfortabel.

Reisezeit, Häufigkeit und Saison

Wie lange dauert die Zugreise von Rom nach Madrid tatsächlich? Das hängt von Ihrer Route ab.

  • Schnellstes reines Bahnmuster: rund 18 Stunden mit engen Anschlüssen und drei Umstiegen
  • Typische entspannte Route: 22-26 Stunden mit angenehmen Umsteigezeiten an den Knotenpunkten
  • Zwei-Tage-Variante: 28+ Stunden einschließlich Zwischenübernachtung

Die meisten Verbindungen haben drei Umstiege. Einzelne direkte Teilstrecken, etwa Turin-Lyon, können die Zahl reduzieren; langsamere Kombinationen mit Regionalzügen können einen vierten Umstieg hinzufügen.

Bei dieser Route bedeutet „Häufigkeit“ nicht eine einzelne direkte Linie, sondern die Zahl sinnvoll kombinierbarer Verbindungen. Rechnen Sie mit etwa 3-9 brauchbaren Optionen pro Tag, meist mit Abfahrten aus Rom zwischen 06:00 und 12:00, wenn Spanien noch am selben Tag erreicht werden soll. Bauarbeiten am Wochenende, besonders in Frankreich und Spanien, können einzelne Muster durch Ersatzbusse verändern.

  • Sommer (Juni-September): mehr Hochgeschwindigkeitszüge, aber vollere Züge und oft 20-50 % höhere Preise
  • Winter: weniger grenzüberschreitende Verbindungen; manche Routen enthalten Busabschnitte
  • Spitzenzeiten: Ostern, August und Weihnachten können günstige Kontingente 90-120 Tage vor Abfahrt ausverkauft sein lassen

Wenn Ihre Reisedaten flexibel sind, bieten Abfahrten unter der Woche in der Nebensaison meist die beste Mischung aus Verfügbarkeit und Preis.

Ticketarten und Preise für Rom-Madrid mit dem Zug

Bei dieser internationalen Reise treffen drei Tarifsysteme aufeinander: Italien, Frankreich und Spanien. Die Strukturen ähneln sich, heißen aber je nach Betreiber unterschiedlich.

Tarifkategorien

  • Frühbucher/Super-Economy: nicht erstattbar, begrenzte Änderungen, meist 60-120 Tage vorher verfügbar. Am günstigsten, aber unflexibel.
  • Semi-Flex/Economy: Änderungen gegen Gebühr möglich, oft 10-30 EUR, teilweise Erstattung möglich. Mittleres Preisniveau.
  • Voll flexibel: kurzfristige Änderungen und Stornierungen erlaubt, meist 50-100 % teurer als Frühbuchertarife.

Preisbeispiele nach Teilstrecke (2026)

  • Rom-Mailand/Turin (Frecciarossa/Italo): 30-90 EUR in der 2. Klasse bei Frühbuchung; 50-120 EUR flexibel
  • Italien-Frankreich (TGV/Intercités): 60-150 EUR je nach Geschwindigkeit und Uhrzeit
  • Barcelona-Madrid (AVE/Avlo): 20-80 EUR früh gebucht; 50-120 EUR Standard

Gesamtkosten

BuchungsartUngefährer Gesamtpreis
Günstigste Frühbucher-Kombination150-180 EUR
Typischer mittlerer Preis200-260 EUR
Spitzenzeit/flexibel/kurzfristig260-320 EUR+

1. Klasse oder Business-Tarife kosten meist 30-70 % mehr. Dafür erhalten Sie breitere Sitze, ruhigere Wagen und bei manchen Betreibern Getränke oder Snacks.

Rabatte prüfen

  • Kinder: in Frankreich oft 50-75 % Ermäßigung unter 12 Jahren; in Italien unter 14 Jahren teils kostenlos mit Erwachsenem oder in Spanien 40-60 % günstiger
  • Jugendliche unter 28: bei vielen Betreibern 20-30 % Rabatt
  • Senioren ab 60: 20-40 % Rabatt mit Karten wie der spanischen Tarjeta Dorada

Jeder Betreiber kann beim Einstieg bestimmte Ausweise verlangen. Nehmen Sie deshalb die Dokumente mit, die Sie bei der Buchung verwendet haben.

So buchen Sie Zugtickets Rom-Madrid

Sie können alle Teilstrecken über internationale Plattformen wie Rail Europe oder Omio suchen oder direkt bei den jeweiligen Bahngesellschaften buchen: Trenitalia.it, SNCF-Connect und Renfe.com.

Schritt-für-Schritt zur Buchung

  1. Reisedatum wählen und entscheiden, ob Sie direkte Tagesanschlüsse oder einen Zwischenstopp möchten.
  2. Den Engpass zuerst buchen. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Frankreich-Spanien hat begrenzte Plätze; buchen Sie möglichst 90-120 Tage vorher.
  3. Die italienische Abfahrt ergänzen, etwa Rom-Mailand oder Rom-Turin, mit mindestens 45-60 Minuten Umsteigezeit in Milano Centrale.
  4. Die spanische Etappe abschließen, also Barcelona-Madrid per AVE oder Avlo passend zur Ankunft in Barcelona.

Wichtige Buchungstipps

  • Günstige Frühbuchertickets erscheinen meist 60-120 Tage vor Abfahrt und sind schnell ausverkauft.
  • Züge von Dienstag bis Donnerstag sind häufig günstiger.
  • Namen auf Tickets müssen exakt zu Pass oder Ausweis passen, besonders bei AVE-Zügen mit Sicherheits- und Ausweiskontrollen.
  • Laden Sie mobile Tickets auf das Telefon und speichern Sie Offline-Kopien, da unterwegs nicht immer eine stabile Internetverbindung verfügbar ist.

Planen Sie großzügige Umsteigezeiten: 40-60 Minuten an internationalen Knotenpunkten sind sinnvoll. In Mailand liegen Bahnsteige weit auseinander, und in Barcelona Sants müssen Reisende vor den Zügen Richtung Madrid durch die Sicherheitskontrolle.

Sitzplatzreservierungen, Klassen und Bordservice

Die meisten Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge auf dieser Route haben Reservierungspflicht. Beim Kauf eines konkreten Zugtickets ist die Reservierung normalerweise enthalten. Sie erhalten Wagen und Sitzplatz für genau diese Abfahrt.

So funktionieren Reservierungen

  • Frecciarossa, französische TGV und spanische AVE/Avlo-Züge sind reservierungspflichtig.
  • Regionalzüge und manche französischen Intercités-Abschnitte haben optionale oder begrenzte Reservierungen.
  • Ihr Ticket bindet Sie an einen bestimmten Zug und eine bestimmte Uhrzeit; Änderungen kosten meist 10-50 EUR oder erfordern ein neues Ticket.
  • Fenster- oder Gangplatzwünsche lassen sich manchmal angeben, sind aber nicht garantiert.

Reiseklassen

KlasseAusstattung
2. Klasse / StandardBequeme 2+2-Sitze, Klimaanlage, Steckdosen und Gepäckablagen
1. Klasse / BusinessBreitere 2+1-Sitze, mehr Beinfreiheit, ruhigeres Umfeld, teils Getränke oder Snacks
Executive ClassAuf manchen italienischen Zügen verfügbar; Premium-Leistungen und Lounge-Zugang

Ausstattung an Bord

Hochgeschwindigkeitszüge in allen drei Ländern bieten meist WLAN, wobei die Qualität in ländlichen Gebieten schwankt, ein Bordbistro oder Trolley-Service mit Snacks und Getränken für etwa 5-15 EUR, barrierearme Toiletten sowie Gepäckablagen und Bereiche am Wagenende.

Ein Unterhaltungssystem an Bord gibt es in den meisten Zügen nicht, bringen Sie also ein eigenes Gerät mit. Kleine Haustiere in Transportboxen sind auf vielen Verbindungen mit vorheriger Anmeldung erlaubt.

Beim Gepäck gibt es keinen Check-in wie am Flughafen. Sie tragen Ihre Taschen selbst und sollten sie in die Ablagen heben können. Bereiche für großes Gepäck füllen sich auf stark nachgefragten Abfahrten schnell.

Bahnhöfe und Umstiege: Rom, Frankreich, Barcelona und Madrid

Gute Bahnhofsplanung senkt den Stress auf dieser Reise mit mehreren Etappen.

Abfahrt in Rom

  • Roma Termini: wahrscheinlicher Startpunkt. Der größte Bahnhof Italiens hat Metro-Linien A und B, Busse und Flughafenanschlüsse.
  • Kommen Sie 30-40 Minuten vor Abfahrt, um Bahnsteig und Wagen ruhig zu finden.
  • Manche Züge fahren ab Roma Tiburtina. Prüfen Sie das Ticket genau.

Umstieg in Italien

  • Milano Centrale: großer historischer Bahnhof mit guter Beschilderung, aber vielen Reisenden. Planen Sie mindestens 45 Minuten ein. Von hier fahren Züge Richtung Frankreich und viele weitere europäische Ziele.
  • Torino Porta Susa: moderner Durchgangsbahnhof für einige Frankreich-Verbindungen, übersichtlicher und schneller beim Umstieg.

Knotenpunkte in Frankreich

  • Lyon Part-Dieu: wichtiger TGV-Knoten für Verbindungen Richtung Barcelona.
  • Marseille Saint-Charles: Bahnhof oberhalb der Stadt mit Spanien-Anschlüssen; prüfen Sie bei knapper Zeit mögliche Rolltreppen- oder Aufzugsprobleme.
  • Langsamere landschaftliche Routen können auch über Nizza, Montpellier oder Perpignan führen.

Barcelona Sants

  • Wichtigster spanischer Knoten für Ankünfte aus Frankreich und Weiterfahrten nach Madrid.
  • Vor AVE- und Avlo-Bahnsteigen gibt es Sicherheits- und Ausweiskontrollen.
  • Kommen Sie 30-45 Minuten vor Ihrer Madrid-Abfahrt, um diese Kontrollen ohne Eile zu passieren.

Ankunft in Madrid

  • Madrid Puerta de Atocha-Almudena Grandes: Die meisten Hochgeschwindigkeitszüge aus Barcelona enden hier. Der Bahnhof hat eine bekannte tropische Gartenhalle im alten Gebäudeteil.
  • Metro-Anschlüsse bringen Sie in 20-30 Minuten zu vielen zentralen Hotels; Taxis kosten meist etwa 20-30 EUR in viele Stadtteile.

Behalten Sie Gepäck an stark frequentierten Bahnhöfen im Blick. Bahnsteigänderungen kommen vor, deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die Abfahrtstafeln.

Rail Passes auf der Route Rom-Madrid: Interrail und Eurail

Interrail-Pässe für europäische Reisende und Eurail-Pässe für Reisende von außerhalb Europas gelten grundsätzlich auf den italienischen, französischen und spanischen Bahnabschnitten zwischen Rom und Madrid. Der wichtige Haken: Hochgeschwindigkeitszüge brauchen zusätzlich kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen.

Was Pässe abdecken

  • Trenitalia, SNCF und Renfe sind in der Regel enthalten.
  • Einzelne private Betreiber oder Sonderzüge können ausgeschlossen sein.
  • Reservierungen müssen trotzdem separat gebucht und bezahlt werden.

Reservierungsgebühren (ungefähr)

AbschnittGebühr pro Zug
Italienischer Hochgeschwindigkeitszug (Frecciarossa)10-20 EUR
Französischer TGV10-30 EUR
Spanischer AVE15-35 EUR

Bei einer Reise mit 3-4 Teilstrecken können allein die Reservierungen 50-100 EUR zusätzlich zum Pass kosten.

Wann ein Pass sinnvoll ist

Rail Passes lohnen sich vor allem, wenn Sie mehrere Städte innerhalb kurzer Zeit besuchen, Tagespläne flexibel ändern möchten oder Rom-Madrid Teil einer größeren Europareise ist. Für eine einfache einfache Fahrt sind früh gekaufte Punkt-zu-Punkt-Tickets oft günstiger als ein Mehrtagespass plus Reservierungen.

Passregeln und Reservierungspreise ändern sich regelmäßig. Prüfen Sie die Bedingungen kurz vor dem Kauf und buchen Sie Reservierungen früh, weil Kontingente für Passinhaber auf beliebten Frankreich-Spanien-Zügen begrenzt sind.

Zug, Flug oder Bus zwischen Rom und Madrid

Fliegen ist schneller und oft günstiger im reinen Ticketpreis. Der Zug punktet dagegen bei Komfort, Aussicht und Umweltbilanz.

  • Flug: 2 Std. 30 Min. bis 3 Std. direkt; früh gebucht oft 40-70 EUR, zu Spitzenzeiten oder mit Gepäck deutlich mehr.
  • Zug: 18-28 Stunden mit mehreren Umstiegen; etwa 150-300 EUR je nach Buchungszeitpunkt und Klasse; dafür Stadtzentrum zu Stadtzentrum, viel Platz und schöne Aussichten.
  • Fernbus: 26-36 Stunden, teilweise unter 100 EUR; am günstigsten, aber am wenigsten komfortabel und sehr zeitintensiv.

Fazit: Wer wenig Zeit hat, wird fliegen. Fans langsamer Reisen, Bahnliebhaber und Reisende, die Flughäfen vermeiden möchten, finden die Zugreise trotz der Länge lohnend. Wer stark aufs Budget achtet und viel Zeit hat, kann den Bus prüfen.

Spartipps und Planung für die Zugreise Rom-Madrid

Mit guter Planung lassen sich die Kosten auf dieser langen internationalen Strecke deutlich senken.

  • 2-3 Monate vorher buchen, besonders für französische und spanische Hochgeschwindigkeitszüge mit begrenzten Kontingenten.
  • Unter der Woche reisen, ideal Dienstag bis Donnerstag, und Ferienzeiten im August, zu Ostern und Ende Dezember meiden.
  • Flexible Abfahrtszeiten prüfen, denn sehr frühe oder späte Züge sind manchmal günstiger.
  • Eine langsamere französische Etappe mit Intercités statt TGV kann 30-50 EUR sparen, kostet aber zusätzliche Reisezeit.
  • Die Reise über Nacht unterbrechen in Lyon, Marseille oder Barcelona, wenn Hotelpreise passen. So lassen sich oft günstigere Tagesabschnitte kombinieren.
  • Leicht reisen, damit Umstiege einfacher werden und kein Bedarf für teurere Komfortoptionen entsteht.
  • Altersrabatte prüfen, da Jugend-, Senioren- und Familientarife bei einzelnen Betreibern 20-40 % sparen können.

Beim Vergleich verschiedener Reisedaten bieten Dienstag und Mittwoch häufig die besten Preise. Die schnellsten Kombinationen sind zuerst ausverkauft, deshalb lohnt frühes Buchen besonders, wenn die Reisezeit wichtig ist.

Praktische Reiselogistik und Ankunft in Madrid

Nach 18-28 Stunden Zugreise durch drei Länder machen gute letzte Schritte einen großen Unterschied.

Ankunft in Madrid Puerta de Atocha

Die meisten AVE-Züge aus Barcelona enden in Madrid Puerta de Atocha-Almudena Grandes, einem zentralen Bahnhof mit guten Anschlüssen.

  • Metro: Linien 1, 5 und U1 erreichen viele zentrale Bereiche in 15-25 Minuten.
  • Cercanías: Vorortzüge zu äußeren Stadtteilen.
  • Taxis: vor dem Bahnhof verfügbar, oft 20-30 EUR zu zentralen Hotels.

Wenn Sie nahe Mitternacht ankommen, prüfen Sie späte Verbindungen im Voraus. Metro und Cercanías fahren nach 23:30 seltener.

Letzte praktische Hinweise

  • Tickets und Ausweis für mögliche Kontrollen am Ausgang bereithalten.
  • Folgen Sie den Schildern „Salida“ und „Metro“; die Beschilderung erscheint meist auf Spanisch und Englisch.
  • Rom und Madrid liegen beide in der mitteleuropäischen Zeitzone, daher gibt es keine Zeitumstellung auf dieser Reise.
  • Planen Sie 30-45 Minuten vom Bahnsteig bis zur Hotellobby ein; bei später Ankunft sollten Sie die Check-in-Regeln des Hotels vorher bestätigen.

Ob Sie wegen der Landschaft, der besseren Umweltbilanz oder einfach aus Freude am Bahnfahren reisen: Madrid belohnt die Geduld. Buchen Sie günstige Fahrpreise früh, planen Sie Umstiege sorgfältig und genießen Sie eine der großen Bahnreisen Europas.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es einen Direktzug von Rom nach Madrid?

Nein. Zwischen Rom und Madrid gibt es keinen Direktzug. Die Reise erfordert mindestens 2-3 Umstiege, meist über Norditalien, Südfrankreich und weiter nach Spanien. Die Überlandstrecke umfasst ungefähr 1.360 km.

Wie lange dauert die Zugreise von Rom nach Madrid?

Realistische Verbindungen dauern meist 18-28 Stunden, abhängig von Route, Anschlusszeiten und der Frage, ob Sie einen Zwischenstopp einplanen.

Wie viel kostet eine Zugreise von Rom nach Madrid?

Gut geplante Frühbucher-Kombinationen können etwa 150-180 EUR kosten. Typische mittlere Buchungen liegen bei 200-260 EUR; kurzfristige Buchungen oder Reisen in der 1. Klasse können teurer sein.

Wie viel Umsteigezeit sollte ich auf dieser Route einplanen?

Planen Sie an internationalen Knotenpunkten wie Mailand mindestens 40-60 Minuten ein. In Barcelona Sants brauchen Sie vor Zügen Richtung Madrid zusätzliche Zeit für Sicherheits- und Ausweiskontrollen.

Brauchen Züge auf der Strecke Rom-Madrid Sitzplatzreservierungen?

Ja. Die meisten Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge auf dieser Route sind reservierungspflichtig. Beim Kauf eines konkreten Tickets ist die Reservierung normalerweise enthalten; Änderungen kosten oft 10-50 EUR oder erfordern ein neues Ticket.

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